Salar de Uyuni

Ein 4-tägiger Adventure-Trip durch Bolivien starteten wir am 17.2.. Viel Positives aber auch viel Negatives haben wir vorgängig gehört. Von 5 Leuten, soll 1 Person diesen Ausflug als Horrortrip erlebt haben. Wir waren daher etwas nervös aber doch voller Vorfreude. Mit 30 Liter Wasser im Gepäck sind wir gestartet (mit 3l zurückgekehrt). Viel trinken sei die beste Prophylaxe vor der Höhenkrankheit, wir haben dies befolgt. Von Atacama (ca. 2’400m.ü.M.) ging es in 40min zur bolivianischen Grenze auf 4’200m.ü.M.. Nach einem Frühstück, Grenzformalitäten und dem ersten Pinkelstopp (100 weitere folgten) fuhren wir mit einem 4×4 Jeep weiter. Diverse schöne Lagunen, ein Thermalbad, Steinformationen und Geysire (4’900m.ü.M.) standen auf dem Programm bis zum Mittagessen. Diese extreme körperliche Belastung war eine Grenzerfahrung. Vielen platzte fast der Schädel und Michi schlug das Ganze schliesslich auf den Magen. Mehrere Ecken auf fast 5000m.ü.M. wurden von seinem Mageninhalt dekoriert und er litt deftig. Etliche Medikamente, Ruhe und Kräutertee brachten nach vielen Stunden eine Besserung. Am nächsten Tag war er zum Glück wieder der Alte und das Abenteuer konnte weitergehen. Uns gefiel die atemberaubende (teilweise wortwörtlich zu nehmen) Natur Boliviens ungemein. Hunderte Fotos wurden geschossen und wir konnten uns kaum satt sehen. Am dritten Tag folgte das Highlight: die Salzwüste von Uyuni. Da wir zur Regenzeit hier waren, war die Wüste eher ein See, was uns aber nicht störte. 12’000km2 soll sie gross sein, das heisst, Salz soweit das Auge reicht. Pia hat dieses Naturwunde etwas eingeschränkt geniessen können. Ein mühsamer Käfer sorgte für Bauchkrämpfe und mehrere Spurts aufs Klo. Mit so etwas rechnet man ja in Südamerika, aber das Timing war etwas sehr unpassend. Am vierten Tag ging es in einer rasanten Autofahrt zurück nach Atacama. Etwas erschöpft aber total happy genossen wir die wohlverdiente Dusche. Fazit: ein unvergesslich schönes Erlebnis – wir würden wieder gehen!


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