Quito

Die letzte Station unserer Südamerika-Reise war Quito, die Hauptstadt von Equador. Auf 2’850m.ü.M. gab es einige interessante Sachen zu entdecken. Die Altstadt von Quito ist Unesco-Weltkulturerbe und haben wir zweimal zu Fuss durchlaufen. Dabei haben wir die Basilica del Voto Nacional besichtigt. Dieses imposante Bauwerk erinnerte uns stark an die Sagrada Familia von Barcelona. Beide Kirchen sind bis heute nicht fertig gebaut aber wunderschön und beim besteigen schwindelerregend! Der Präsidenten-Palast bot ebenfalls eine tolle Besichtigungstour, welche wir uns nicht entgehen liessen.

Drei Tage verbrachten wir zudem in Otavalo. Eine kleine Stadt, welche für ihren Samstag-Markt bekannt ist. Wochentags ist der Marktplatz überschaubar und gemütlich. Am Samstag strömen tausende Leute nach Otavalo um auf dem grössten Markt Südamerikas zu bummeln und feilschen. Hunderte Marktstände sind dann in der ganzen Stadt verteilt und bieten farbenfrohe Ware an. Auch wir gerieten auf einmal in Shopping-Laune und verliessen Otavalo mit 5 (!!!) Hängematten ?

Ein weiteres Highlight war unser Tagesausflug zum Mitad del Mundo = Mittelpunkt der Welt. Das kleine Dorf hat ein grosses Monument und mehrere Museen weshalb wir dort Stunden verbrachten und staunten. Richtig spannend wurde es aber dann 240m daneben. Dort befindet sich das Museum Intinan. Innerhalb dieses Freilicht-Museums befindet sich nämlich der wahre (mit GPS-bestätigte) Mittelpunkt der Erde. Dieser ist mit einer roten Linie markiert. Mehrere Experimente wurden uns gezeigt und wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Beispielsweise das Abfliessen von Wasser aus einem Becken. Auf der nördlichen Seite bildete sich ein Strudel gegen den Uhrzeigersinn. 1 Meter südlich der Äquatorlinie floss das Wasser im Uhrzeigersinn. Auf der roten Linie bildete das Wasser gar keinen Strudel, dies weil die Anziehung zur Mitte enorm ist -mega eindrücklich! Gerne erzählen wir Euch später noch persönlich von weiteren Experimenten, da eine Beschreibung hier nun den Rahmen sprengen würde.


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